„Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben“ Zur Aktualität der Philosophie Herbert Marcuses

„Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben“
Zur Aktualität der Philosophie Herbert Marcuses
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Frieder Otto Wolf


Abstract

Herbert Marcuse war Philosoph - also weder politischer Praktiker noch professioneller Wissenschaftler. Das bildete für ihn eine immer wieder einschränkende Grenze. Zugleich ist es aber auch die zentrale Voraussetzung, die es uns heute möglich macht, in dieser Weise über die Aktualität seines Denkens zu diskutieren. Denn wie sonst nur die Kunst, zeichnet sich die Philosophie offenbar durch einige Züge ihrer Tätigkeit aus, die sie zeitenthoben macht, ohne sie dadurch gleich zu ‚verewigen’ (vgl. Heinrichs/Wolf 2003). Philosophische Texte, die als solche ‘funktionieren’, sind immer allein dadurch bereits radikal zeitgenössisch. Das gilt vermutlich auch für literarische Texte - doch nur solche, die zugleich eine philosophische Dimension aufweisen - wie etwa Shakespeares Tempest, Goethes Faust, Lessings Nathan der Weise oder Beckets Endspiel - sind offenbar dazu geeignet, in vergleichbarer Weise immer neue Diskussionen auszulösen.

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